Mit dem Wohnmobil im Herbst 2016

In den Herbstferien haben wir uns noch einmal ein Wohnmobil gemietet. Diesmal hatten wir ein Alkovenmodel des Herstellers Eura Mobil. Es war das Modell mit Querbett im Heck. Dort haben die Kinder geschlafen. Iris und ich habe das große Bett im Alkoven genutzt.

Genau handelte es sich um das Model Euro Mobil Activia One 690 HB. Weitere Informationen zu dem Mobil gibt es auf der Seite des Herstellers.

Nach Schulschluss der Kinder am Freitag sind wir los gefahren. Als erstes Ziel haben wir den Stellplatz am Twistesee bei Bad Arolsen angesteuert. Wir kamen erst gegen 18:30 dort an. Die Anmeldung war zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Ich hatte jedoch Nachmittags angerufen und gefragt ob Stellplätze frei wären. Wie sich herausstellt war dies unnötig. Es war reichlich Platz vorhanden und wir haben uns fast am Ende des Platzes am Waldrand hingestellt.

Nachdem das Wohnmobil stand haben wir uns auf dem Platz ein wenig umgesehen. Er hat uns gut gefallen und ist in einer sehr schönen Lage. Im nahegelegen Ortsteil Wetterburg haben wir dann zu Abend gegessen.

Am Samstag haben wir dann einen sehr schönen Rundgang um den Twistesee gemacht. Von der anderen Seeseite konnte man auch (jeweils ganz rechts) unser Wohnmobil sehen. Das Wetter sah zwar nicht sehr einladend aus, es blieb aber trocken. So stand auch dem Grillen am Wohnmobil nicht im Wege.

Der Platz am Twistesee hat uns gut gefallen. Die Lage am See ist gut. Es gibt alles was der Wohnmobilist an Ausstattung brauchen könnte. Die Stellplatzgebühren empfanden wir als günstig.

Das eigentliche Ziel der Reise war die Sächsische Schweiz. Wer kennt nicht die schönen Bilder des Elbsandsteingebirges mit der Bastei. Das wollten wir unbedingt mit eigenen Augen sehen. Im Internet hatte ich den Stellplatz in Struppen entdeckt. Hier wollten wir ein paar Tage stehen.

Der Ort Struppen hat nicht viel zu bieten. Viele Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges sind jedoch in wenigen Kilometern Entfernung. Man muß aber darauf gefasst sein einige Höhenmeter zu bewältigen.

Die Betreiber des Platzes sind sehr freundlich! Bei der Anmeldung gibt es Zettel mit Beschreibungen von attraktiven Zielen in der Nähe. Das hat uns sehr gut gefallen. Allerdings ist der Stellplatz recht teuer. Die Gebühren sind wie auf einem Campingplatz nach Personenzahl gestaffelt. Die Sanitäranlagen sind in Container untergebracht. Diese haben wir sehr sauber vorgefunden. Allerdings wurden sie nur durch einen kleinen Lüfter geheizt. Das war bei Nachttemperaturen von ca. 3° aus unserer Sicht zu wenig.

Gegen Abend haben wir dann noch einen Spaziergang durch den Wald gemacht. Aufgrund des Regens der letzten Tage war viels sehr glatt und matschig. Wir haben trotzdem viel Spaß gehabt. Das Abendessen haben wir dann in einem Restaurant eingenommen welches ca. 2 km vom Stellplatz entfernt ist.

Leider hat das Wetter dann nicht mehr mitgespielt. Am Montag Morgen hat es geregnet. Der Blick in den Himmel ließ nicht viel Hoffnung auf Besserung. Bei dem Wetter erschien uns der Platz in Struppen als nicht attraktiv. Also entschlossen wir uns die 30 km nach Dresden zu fahren.

In Dresden haben wir dann einen Rundgang durch die Innenstadt gemacht. Vieles kannten wir aus dem Fernseher. Einmal mehr haben wir festgestellt das wir lieber in der Natur als in den Städten sind. Trotzdem hat es uns gut gefallen.

Gestanden haben wir in Dresden beim Händler Schaffer-Mobil. Auch dieser Platz hat uns gut gefallen. Er liegt ein wenig außerhalb der Stadt. Da die Strassenbahn nur wenig Meter entfernt startet ist das aber kein Problem. Der Preis ist ok.

Was hatte ich oben geschrieben? Wir wollten das Elbsandsteingebirge und die Bastei sehen. Jetzt waren wir da schon wieder weg gefahren. Zum Glück war es am Dienstag wieder trocken. Also haben wir uns in den Zug gesetzt und fuhren von Dresden nach Wehlen. Dort haben wir den Wanderweg zur Bastei genommen.

Die Landschaft ist einfach überwältigend. Der Blick auf die Elbe, die Wälder und Felsen sind beeindruckend. Hoffentlich kommen wir noch einmal hin.

Von Dresden fuhren wir nach Eschwege. Den Platz hatten wir in einem Prosekt entdeckt. Er schien uns attraktiv. Zudem lag er auf der halben Strecke zurück nach Hause. Der Platz ist an einem Knaus Campingplatz angegliedert. Entsprechend sind die Preise. Die Lage hat uns aber sehr gut gefallen. Hier werden wir sicher noch mal hin kommen.

Der abendliche Spaziergang durch Eschwege war schön. Der Ort, welcher direkt am Werratalsee, ist sehr schön.

Das Wetter am folgenden Tag war wieder sehr "durchwachsen". Trotzdem haben wir uns zu einem ausgiebigen Spaziergang auf gemacht. Wir sind auf den Leuchtberg gegangen und haben uns unter anderm die Schäfterhalle und den Bismarkturm angesehen. Die geplante Wanderung um den Werratalsee haben wir uns aufgrund des einsetzenden Regens dann verkniffen.

Obwohl anders geplant war unser Urlaub damit schon wieder beendet. Aufgrund eines Termins mussten wir am Freitag Nachmittag wieder zuhause sein. Leider hatten wir in dieser Woche Pech mit dem Wetter. Trotzdem hat uns allen der Urlaub sehr gut gefallen. Nun freuen wir uns noch mehr auf unser eigenes Mobil!

Da das Wohnmobil noch vor der Tür stand sind Iris und ich Samstag/Sonntag noch nach Lemmer am Ijsselmeer/NL gefahren. Hier hatten wir dann auch endlich schönes Wetter. Wir konnten schöne Spaziergänge und auch eine Radtour machen. Lemmer werden wir sicher noch öfter besuchen.

Die Qualität der Bilder in diesem Bericht ist leider nicht so gut. Erst am Ende des Urlaubs habe ich gemerkt das ich die ganze Zeit mit High Iso 12800 geknipst habe. Warum ich nie die Bilder kontroliert habe bleibt auch mir unklar. Ich habe versucht mit Lightroom so viel wie möglich raus zu holen.